Wie macht man … Eiswürfel?

Eiswürfel kann man herstellen, indem man Wasser in eine Form füllt und und unter den Gefrierpunkt abkühlt.

Das klingt erst mal ganz einfach. Nur wie bekommt man genug Eis, um eine Flasche zu kühlen? Und wie bekomme ich eine Flasche schnell gekühlt? Lies mehr dazu hier.

Man braucht mindestens 500 g Eis, um eine Sektflasche kalt zu bekommen. Du brauchst also genügend Platz in der Gefriertruhe.

Das habe ich ausprobiert und wiefolgt bewertet:

Bewertung

⭐⭐⭐⭐⭐ Non plus ultra
⭐⭐⭐⭐ Gut
⭐⭐⭐ OK

Einkaufen im Supermarkt oder an der Tankstelle ⭐⭐⭐⭐

Hast du eine Gefriertruhe, in der du die Eiswürfel aufbewahren kannst, dann sind gekaufte Eiswürfel eine einfache und  schnelle Lösung. Die kleinste Einheit, die ich gesehen habe sind 2 kg Beutel. Für den Transport brauchst du eine Kühltasche. Sonst schmilzt das ganze Eis auf dem Heimweg weg.

Einen Stern Abzug gibt es, denn wer will schon spontan Eiswürfel einkaufen gehen, wenn der Eisvorrat plötzlich leer ist. Und ein 2 kg Beutel nimmt auch ganz schön viel Platz weg in der Truhe.

Eiswürfelbehälter ⭐⭐⭐⭐

Wer kennt sie nicht? Die Platikförmchen oder Eiswürfelbeutel, die mit Wasser befüllt werden und dann eingefroren werden. Ein Behälter/ Beutel reicht meistens nicht für eine Flasche Sekt. 500 g Eis oder 500 ml gefrorenes Wasser sollten es schon sein.

Die Beutel sind eine saubere Sache. Ich persönlich mag sie aber nicht. Man bekommt die Eiswürfel schlecht wieder heraus. Die Plastikförmchen schwappen gerne über, auch wenn es mittlerweile Deckel dafür gibt, um mehrere zu stapeln. Der Rest vom Gefrierschrank geht also baden, wenn man nicht vorsichtig ist.

Insgesamt sind Eiswürfelbehälter oder -beutel eine runde oder eckige Sache 😄

Eiswürfelmaschinen ⭐⭐⭐

Eiswürfelmaschinen können je nach Modell schon nach wenigen Minuten eine Ladung Eis herstellen. Und sie produzieren fortlaufend weiter Eis. Das braucht es auch, um Sekt damit zu kühlen. Die Eiswürfel sind gerade so gefroren und nicht besonders kalt. Das merkt man sofort, wenn man einen frisch produzierten Eiswürfel in die Hand nimmt: Er fängt sofort an zu schmelzen. Wasser, das über Nacht im Gefrierschrank war, hat hingegen minus 18 Grad Celsius. Es kühlt besser und schmilzt langsamer.

Ich persönlich finde die Geräte zudem unhygenisch. Die Maschine muss regelmässig gereinigt werden, sonst können sich Keime in den Schläuchen und Behälterwänden absetzen. Ganz Schlaue können jetzt sagen, der Eiswürfel kommt nicht in den Sekt, er kühlt nur die Flasche von aussen. Das stimmt, aber die Hände kommen trotzdem mit dem Schmelzwasser in Berührung. Und unsere Hände sind die schlimmsten Keimschleudern. Wer da nicht soviele Bedenken hat, für den eignet sich eine Eiswürfelmaschine.

Vorratsdosen mit Deckel ⭐⭐⭐⭐⭐

Mein Favorit. Am besten klappbar aus Silikon. Die Dose dann zu 2/3 mit Wasser befüllen, das ist knapp unterhalb der oberen Klappfalte, Deckel drauf, ins Gefrierfach und warten bis das Wasser durchgefroren ist. Den Eisblock bekommt man leicht wieder aus dem Behälter, indem man den Behälter wieder zusammenklappt.

Ich habe drei 350 ml Dosen immer im Eisfach und sofort verfügbar. 2 Eisblöcke reichen für eine Sektflasche. Man schlägt sie kurz gegeneinander, dann zerspringt der Eisblock in kleine Stücke und eignet sich perfekt zum kühlen. Die Dosen fülle ich sofort nach und friere sie wieder ein. So weiss ich, dass ich immer einen Eisvorrat habe.

Man kann auch starre Plastikvorratsdosen nehmen. Die sind mir nur irgendwann gebrochen. Wichtig ist, dass man sie, egal welche Dose auch immer, nicht ganz voll macht und dass sie nicht grosser als 500 ml sind. Sonst bekommt man den Eisblock nicht wirklich klein.

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